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Schreibfest - Wettbewerb

Die (fast) vergessene Kunst des Briefeschreibens

 

Unser Verein Kulturtreff auf dem Land e.V. organisiert im Herbst 2026 einen Schreibfest-Wettbewerb in Kooperation mit dem Residenzmuseum Celle, inklusive optionaler Workshops, öffentlicher Lesung der Finalist*innen im Celler Schloss und feierlicher Preisverleihung in der Alten Töpferei: 

Seien Sie mit dabei! 

 

Zwischen Ende August und Anfang Dezember findet in Celle ein Schreibfest-Wettbewerb statt, der Menschen aus der Stadt ebenso wie aus dem Landkreis zum kreativen Schreiben inspirieren soll. Sind Sie Buchautor*in, schreiben Sie privat, in einer Schreibwerkstatt, online, auf Social Media oder möchten Sie das kreative Schreiben entdecken: Machen Sie mit! Im Mittelpunkt der Ausschreibung steht die Freude am Schreiben! Mindestalter: 17 Jahre. 

 

Optionale Begleitworkshops, eine öffentliche Lesung der Finalist*innen des Schreibwettbewerbs im Celler Schloss und eine feierliche Preisverleihung im Kulturtreff auf dem Land in der Alten Töpferei in Jeversen runden das Fest ab. Die Schirmherrin des schreibfestes ist Frau Friederike Pfingsten, Verlegerin der Celleschen Zeitung.

 

Das Wettbewerbsthema ist ein fiktionaler Briefwechsel: Erstbrief und Antwortbrief, inklusive kurzer Vorgeschichte. Die Briefe und ihre Vorgeschichte dürfen von einer oder zwei Personen gemeinsam eingereicht werden. Alle Genres sind willkommen: seien es Romanze, Action, Fantasy, Krimi oder auch Biografie.

 

Die Wettbewerbsaufgabe knüpft an den berühmten „Königsmarck-Briefwechsel“ (17. Jh.) zwischen Kurprinzessin Sophie Dorothea zu Braunschweig-Lüneburg und Philipp Christoph Graf von Königsmarck an, der ab November in einer Sonderausstellung im Residenzmuseum präsentiert wird. (siehe unten bei Kooperation mit dem Residenzmuseum)

 

Anmeldeschluss für die Teilnahme am Wettbewerb ist der 14. September. Die Teilnahmegebühr beträgt 20,00 €. Einsendeschluss der Wettbewerbsbeiträge ist der 14. Oktober. (Anmeldeformular und Teilnahmebedingungen siehe Downloads unten)

 

4-tägiger Schreibworkshop ab Ende August und im September hilft beim Verfassen der Vorgeschichte des Briefwechsels. Gebühr: 40,00 €. Anmeldung für die begrenzten Plätze bis zum 26. August unter: – Betreff: Zusätzliche Infos hier!

 

Die Schreibfest-Jury kürt 10 Finalist*innen für die Wettbewerbslesung im Celler Schloss am 15. November mit der Publikumsauswahl der drei Sieger*innen

 

Schreibfest-Jurymitglieder:

Friederike Pfingsten, Schirmherrin und Juryvorsitzende, Verlegerin der Celleschen Zeitung

Hilke Langhammer, Kuratorin für Stadtgeschichte im Bomann-Museum

Suzanne Mamzed, Ansprechpartnerin der Literaturabteilung der VGH-Stiftung

Herr Stefan Jakubik, Inhaber der Buchhandlung Sternkopf & Hübel

 

Für jede*n Gewinner*in gibt es einen Celler City-Gutschein und einen Büchergutschein gestiftet von der der Buchhandlung Sternkopf & Hübel. Die Preisverleihung mit Lesung der preisgekrönten Texte findet am 10. Dezember beim feierlichen Abschlussfest in der Alten Töpferei in Jeversen statt.

 

Downloads:

 

Kontaktperson: Angela Linders, Sprecherin des Vereins Kulturtreff auf dem Land e.V. und Leiterin des Schreibfestes: Alte Töpferei, Schwarmstedter Str. 55 Jeversen, 

Tel: 05146-1431 / 01708945352, E-Mail:  

 

 

KOOPERATION MIT DEM RESIDENZMUSEUM IM CELLER SCHLOSS

 

Der Verein Kulturtreff auf dem Land e.V. mit Sitz in der Alten Töpferei zu Jeversen veranstaltet das Schreibfest in Kooperation mit dem Residenzmuseum im Celler Schloss und der Schreibwerkstatt der Alten Töpferei. Die Schreibfest-Jury unter Vorsitz der Schirmherrin kürt 10 Finalist*innen für die Wettbewerbslesung im Rittersaal im Celler Schloss am 15. November mit der Publikumsauswahl der drei Sieger*innen.

 

Das Schreibfest nimmt Bezug auf die diesjährige Sonderausstellung „Codes of Love – Der Königsmarck-Briefwechsel“, ab 13. November im Residenzmuseum im Celler Schloss. Die fast 300 Briefe umfassende erhaltene Korrespondenz zwischen der Kurprinzessin Sophie Dorothea zu Braunschweig-Lüneburg (1666–1726) und Philipp Christoph Graf von Königsmarck (1661–1694) ist einer der berühmtesten Briefwechsel des ausgehenden 17. Jahrhunderts. Als einzigartiges Zeugnis des Gefühlslebens zweier Menschen des Barocks berührt diese Korrespondenz auch heutige Leser noch immer. Zugleich spiegeln die Briefe die Lebensumstände am hannoverschen Hof in einer politisch ambitionierten Zeit, in der es um den dynastischen Aufstieg des Hauses, die Anerkennung der Kurwürde und schließlich den Anspruch auf die britische Königskrone ging.

 

 Sophie und Marckgraf 

      

In Hannover begann Königsmarck vermutlich im März 1692 eine Liebesbeziehung mit Sophie Dorothea von Braunschweig-Lüneburg, der letzten Celler Prinzessin und Frau des hannoverschen Kurprinzen. Die historische Forschung konnte durch einen umfangreichen Briefwechsel nachweisen, dass Sophie Dorothea, trotz ihrer gegensätzlichen Bekundungen, mit dem Grafen eine mehrjährige sexuelle Beziehung unterhielt – und nur wenig tat, um die Gerüchte darüber zu unterbinden. Nach einer letzten Begegnung mit Sophie am 2. Juli 1694 verschwand Graf von Königsmarck im hannoverschen Leineschloss, aller Wahrscheinlichkeit nach wurde er am gleichen Tag heimlich ermordet. Offiziell gilt der Graf bis heute jedoch als verschollen.

Das Verschwinden Königsmarcks wurde zur Staatsaffäre, die nicht nur im europäischen Hochadel, sondern auch bei Diplomaten und in der breiten Bevölkerung weite Kreise zog. Die Prinzessin wurde schuldhaft geschieden und auf Schloss Ahlden bis zu ihrem Lebensende 32 Jahre lang inhaftiert.

 

Mehr Informationen zur Ausstellung im Museum finden Sie hier>>>

 

 Flyer - Korrektur 1 

 Flyer - Korrektur 2