RAUS IN DIE NATUR - FRÜHLINGSFESTIVAL TEIL 1
Vortrag der Dipl.-Ing. Landespflege Frau Stillger-Pilz
Magdalene Stillger-Pilz hat im historischen Gemeinde-Archiv von Wietze intensiv nach der Weidenutzung der Bauern im Allerbogen bei Hornbostel über deren Schweine, Rinder, Pferde und Schafe recherchiert. Jede Tierart hatte ihre eigenen Hirten, in Jeversen und Wietze waren es fünf Männer, in Hornbostel, Steinförde und Wieckenberg selbst je sechs Hirten.
Man gab den Hirten ein Stück Gartenland und räumte ihnen Anteile an der Weide und am Ackerland ein. Der Hirtenlohn wurde nach der Zahl der zu betreuenden Tiere berechnet, durchweg je Kopf etwa 5 Mariengroschen (1 Mariengroschen entsprach 20 Pfennigen).
Aber auch die Jeversener Lehrer hielten zum Beispiel eigenes Vieh. Die Kuh-, Schaf- und Schweineweide durften sie mitbenutzen. Auch die Wohnung stand ihnen unentgeltlich zur Verfügung. Von den Bauern erhielten sie Einstreu für das Vieh und Brennholz.
Wie die gemeinschaftliche Nutzung verlief und welche Auswirkung dies bis heute auf das Naturschutzgebiet mit seinen Wacholderheiden, Stieleichen, Schlehen und Hainbuchen hat, können Sie in der sozial-historischen Landschaftslesung von Frau Stillger-Pilz im Kulturtreff in der Alten Töpferei erfahren am:
Donnerstagabend, den 24. April. Zeit: 19.30 bis 21.30 Uhr
Einlass ab 19.00 Uhr. Eintritt: 10,00 €.
Wir bitten um Anmeldung!



